| Betreff: NOT-FELLE 21.01.2008 |
| Von: sonny4animals@email.de |
| Datum: Mon, 21 Jan 2008 06:34:46 +0100 |
| An: sonny4animals@freenet.de |
21.01.2008

„Wir alle müssen lernen, wie der Hund zu denken und nicht erwarten, dass der Hund wie ein Mensch denkt“
(Karina Wüst)

Info`s in letzter Minute:
NF1
NF2
Miracle ist ca. 8 Monate alt (geb. 05/07) und vermutlich ein Schäfer-Collie-Mix. Sie muss einen schlimmen Unfall gehabt haben oder wurde furchtbar misshandelt, denn ihr Unterkiefer ist nur noch zur Hälfte vorhanden. Sie war in einem Tierheim gesund gepflegt worden, und nachdem die Wunde verheilt war, wollte man sie wieder auf die Strasse entlassen. Miracle hat zwar keine dramatischen Beeinträchtigungen, aber sie kann halt nur Nassfutter oder eingeweichtes Trockenfutter fressen. Ausserdem kann sie sich gegen andere Hunde auf den Strassen nicht wirklich zur Wehr setzen mit nur einem halben Unterkiefer. Also haben unsere Tierschützerinnen die Kleine zu sich geholt. Miracle ist eine extrem liebe Hündin mit einem wundervollen Charakter. Sie verdient ein sicheres Zuhause mit den liebevollsten Menschen.

NF3
Gestern hat uns ein ganz dringender Hilfeaufruf für NICOLAS erreicht, der in der Tötungsstation BURGOS sitzt und DEFINITIV am kommenden Mittwoch eingeschläfert werden soll. NICOLAS ist alt und wohl ein Schäferhundmischling. Er wird auf ca. 14 Jahre geschätzt und als total lieber, ruhiger, schöner und verträglicher Hund beschrieben. Seine Uhr läuft nun gnadenlos ab.
> Wir möchten nichts unversucht lassen, um diesem Hundesenior zu helfen....
>Kontakt: ute.arns@web.de, Tel.: 06232-850100

NF4
Kater Mizzio sitzt seit 3 Monaten im Stahlkäfig !!
Kater Mizzio wurde Oktober 2007 in sehr schlechtem Zustand aufgefunden. Scheinbar sollte er entsorgt werden, denn sein klägliches, leises Maunzen kam aus einem Müllcontainer, welcher auch geschlossen war. Mizzio wurde gerettet und landetet vorerst in der Klinik Olbia. Dort wurde er genau untersucht. Leider mit der Diagnose FIV UND FeLV positiv!
Mizzio wurde dort aufgepäppelt und mittlerweile geht es ihm wirklich richtig gut! Leider fand sich bis heute weder ein Zuhause, noch eine Pflegestelle und somit lebt der Kater seit letztem Jahr Oktober in einem Stahlkäfig in der Klinik.
Alle Ärzte sind ratlos und traurig über den Zustand, dass der Kater kein Zuhause findet. Die Ärzte haben alle nicht viel Zeit und der Platz wird eigentlich auch benötigt. Unsere italienischen Kollegen suchen verzweifelt einen Ausweg.
Wir möchten nun helfen. Wir wissen dass er ca. 2004 geboren sein soll. Er ist sonst lieb, verschmust und anhänglich.
Was suchen wir?
Mizzio wünscht sich entweder eine Pflegestelle wo er bleiben darf, bis ein Zuhause gefunden ist oder ein endgültiges Zuhause. Es sollte ein Zuhause mit eingenetztem Balkon sein ohne weitere Katzen. Denn diese könnte er anstecken.
Wenn Sie uns helfen können als Pflegestelle oder als endgültiges Zuhause, wären wir sehr glücklich über Ihren Kontakt.
Mizzio muss kommen, so schnell wie möglich. Die Gefangenschaft ist furchtbar für eine Katze. Bitte helfen Sie...
Wir vermitteln bundesweit.
Ihr Ansprechpartner für die Tiervermittlung:
respekTiere e.V.
Stefanie Jungnickel
Köln
Tel-Nr.: 0221-500 55 255 (werktags ab 21.00-23.00 Uhr)
E-Mail: stefanie.jungnickel@respektiere.com
Bitte helft Mizzio, nehmt ihn auf Eure HP´ s und verteilt ihn großzügig weiter.
Vielen Dank !!
NF5

Von: Marcelle Welter
Liebe Tierfreunde,
Im Tierheim Kronach, sitzt eine Dobermannhündin, die dringend ein Zuhause sucht.
Das Herrchen von ihr ist nach einem Brand, bei dem sie auch schwer verletzt und traumatisiert wurde, in ein Pflegeheim gekommen. Cora stand auf der Straße und wurde von Leuten aufgenommen, die sie nun nach 9 Monaten zurück brachten, weil sie, bedingt durch die Brandkatastrophe, nicht alleine bleibt.
Bitte öffnet den Anhang, um ihre traurige Geschichte zu lesen.
Es wäre ein Traum, wenn diese liebe, sanfte Hündin noch einmal einen guten Platz finden würde...
Kontaktdaten und ein Bild von Cora sind ebenfalls im Anhang.
Hoffnungsvolle Grüße im Namen von Cora
Marcelle Welter
NF6
Kika (sie hat gestern nacht Babys bekommen, eins ist schon gestorben :-() In einer Pflegefamilie in Portugal, Risiko wieder in der Tötung zu landen Rasse: Mischling, Geschlecht: weiblich Alter: ca. 1 Jahr, Größe: ca. 40 cm Beschreibung: Kika wurde verletzt aufgefunden und zum Tierarzt gebracht. Der musste ihr leider eines der Hinterbeine amputieren. Kika hat aber überhaupt keine Probleme damit. Sie kann ausreisefertig gemacht werden, was mit einer Wartezeit verbunden ist, da eine gewisse Quarantänezeit (21 Tage) eingehalten werden muss. Die Quarantäne läuft ab dem Zeitpunkt, ab dem die Tiere in einer Pflegefamilie untergebracht wurden. Alle Hunde kommen geimpft (den Einreisebestimmungen entsprechend), gechipt und kastriert (dem Alter entsprechend) mit EU Pass!

NF7
Notfall Cora :
Diese Hündin hat schon viel durchgemacht und muss endlich IHREN Menschen finden
und zur ruhe kommen können.
Cora`s Herrchen ist nach einem Brand, bei dem sie selber auch sehr verletzt wurde, in ein Pflegeheim gekommen.
Cora stand auf der Strasse und wurde von Leuten aufgenommen, ihre neue Familie brachte sie jetzt nach 9 Monaten, zurück ins Tierheim.
Danke !
Liebe Grüsse
Ela
NF8
Betreff: NOTFALL THEISSA - Streunerhilfe Katalonien
THEISSA- und ihr trauriges Leben....
Die sehr liebe Schäferhundmixhündin wurde im Jahre 1996 geboren und prompt ausgesetzt, denn sie kam ins Tierheim Berga, wie ihre Papiere belegen, die man Imma bei der "Übergabe" mitgab, ihre erste und lange Jahre letzte Impfung erfolgte ebenfalls in diesem Jahr - nun wurden sie "aufgefrischt"... Deshalb wissen wir auch ihr genaues Geburtsjahr.
In ihrem ersten Lebensjahr, also wieder oder noch immer im Jahre 1996 war ihr das Schicksal dann auch wieder vermeintlich hold - sollte man meinen - denn dem war leider nicht so: sie wurde adoptiert. In diesem Falle leider kein Grund zur Freude - denn Theissas lebenslanges Unglück begann, eine Thyrannei von fast elf Jahren sollte beginnen.
Vielleicht, Imma forscht gerade ausführlich nach, waren ihre ersten Jahre ja nicht so tragisch in ihrem "neuen" Zuhause, vielleicht erkrankten beide älteren Besitzer an Demenz mit der Zeit und waren überfordert, vielleicht gibt es Erklärungen die verstehen lassen, warum man DAS Theissa antat.
Vielleicht, wir wissen es nicht...
Fast elf Jahre...
Fast elf Jahre also sollte sie nun eingesperrt verbringen und niemals - aber auch niemals - die Wohnung verlassen, in der sie gehalten wurde. Sie sollte sich niemals bewegen oder strecken dürfen, fast elf Jahre niemals rennten, fast elf Jahre niemals Kontakt zu Artgenossen haben, ein Leben wie lebendigbegraben. Sie wurde in einer kleinen Wohnung mit einer kleinen Terasse gehalten - IMMER. NIEMALS verliess sie diese.
Ihre zwei Herren waren eine völlig untierliebe alte Frau und ein sehr tierlieber alter Mann. Mit "ihrem" Mann teilte sie noch ein Frettchen und sechs Wellensittiche, die Frau aber mochte keine Tiere.
Sicher war der alte Mann gut zu Theissa (wenn ihm auch sicherlich nicht klar gewesen sein konnte das Theissa soetwas wie persönliche Bedürfnisse hatte - oder hatte sich sein Wesen mit dem Alter verwirrt? und es war zuvor anders gewesen? Fest steht, seit vielen Jahren war Theissas Schicksal gleich), wie aber die alte Frau sie behandelt hat, wissen wir nicht, denn das erste was diese tat als ihr Ehemann Anfang September 2007 verstarb war die Tiere und dessen persönliche Gegenstände noch am selben Tag ebenso wie seinen alten Sessel den er sehr geliebt hat, "wegzuschmeissen". (Ob sich der mitleidenswerte alte Mann bei so einer Gattin nicht noch im Grabe herumdreht?)
Dem Frettchen, den Vögeln und der älteren Hündin drohte der Tod. Die Frau war nicht bereit sie auch noch einen halben Tag in nun "ihrer" Wohnung zu dulden.
Die Person die dazu beauftragt war die alten Möbel und das Sammelsurium an Tieren auszurangieren, herunterzutragen und zu entsorgen, zeigte sich empört und brachte die Tiere - um ihren das Leben zu retten - zu Imma, die von ihrem Glück nichts wusste.
Theissa bei Imma:
Ihr Anblick war unglaublich traurig. Sie war nicht in der Lage zu gehen. Sie hatte keine Muskeln und ihre Krallen waren so lang, dass sie in einem Horrorfilm hätte mitspielen können. Sie waren ca. 7 cm lang, gekrümmt und verwachsen. Zwei Mal wurden sie ihr vorsichtig gekürzt weil Theissa erst langsam mit der neuen Situation und kürzeren Krallen gehen und stehen lernen musste, und danach begann Imma Geh- und Bewegungsübungen mit Theissa zu machen, denn die langen Krallen hatten Theissa sehr behindert, ihre nichtvorhandenen Muskeln ebenfalls. Sie kippte und torkelte und ihre Beine wollten sie nicht tragen - sie war es einfach nicht gewohnt sich zu bewegen.
Nun nach über andertalb Monaten klappt es schon ganz gut. Sie hat etwas Muskeln bekommen und kann zwar noch langsam aber endlich wieder laufen - nach fast elf Jahren.......................
Theissa stank erbärmlich und das lag daran, dass beide Ohren völlig entzündet waren und sie stark verschmutzt war. Zudem litt sie unter Flöhen und Milben und verbrachte viel Zeit damit sich zu kratzen, und mit den ehemals lagen Krallen hat sie sich selber Schaden bereitet. Auch nachdem sie entparasiert und gebadet war, wollte der starke Juckreiz den sie sicher viele viele Jahre erlitten haben muss, erst langsam abklingen.
Ihre Ohren waren aber chronisch entzündet, mit tiefen Kratzwunden aufgerissen so dass es aussah als hätte ihr jemand mit einem Messer die Ohren zerfetzt. Letztendlich aber muss sich Theissa unter grossen Schmerzen und furchtbarem Juckreiz diese Wunden und Narben selber zugefügt haben - ebenfalls schon jahrelang. Ihr Leben muss eine furchtbare Hölle gewesen sein!!!!
Schon bei der Behandlung der Ohren verschwand der extreme Juckreiz und ihre Ohren konnten von innen und von aussen heilen, sie wird aber auch noch weiterhin auf ihre chronische Ohrenentzündung behandelt und die Behandlung wird sich über Monate ziehen, denn was in über zehn Jahren angerichtet wurde, kann nicht in wenigen Wochen ausheilen...
An ihrer Milchleiste wurden verschiedene Tumore festgestellt und bisher können wir noch nicht sagen, ob sie gut- oder bösartig sind, zu viele andere Dinge an der geschundenen Theissa waren und sind erst einmal notwenig um ihr zu helfen. Die Knoten befinden sich einzig alleine in ihren Brustgewebe und wir denken nun darüber nach, sie bald operieren zu lassen. Dennoch und nach Absprache mit dem Tierarzt ist es ebenso sinnvoll Theissas Körper und ihre seelische Verfassung zu stärken, sich einzuleben und sich zuhause zu fühlen.
Da es ihr nun deutlich besser geht, werden wir nun bald den Tierarzt entscheiden lassen.
Das ist also Theissas traurige Geschichte.
WER MÖCHTE DIESER HÜNDIN ZEIGEN, WAS LEBEN BEDEUTET...?
Kontakt: ute.arns@web.de
Tel.: 06232-850100
Hallo Ihr Lieben!
DER TIPP !
http://download.tobit.com/clipinc/clipinc-42659-17802.exe
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Unseren Eintrag finden Sie unter Projekt-Nr. 2