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Prägungsphasen - Katzen Kitten



 

Auf dieser Seiten werden die wichtigen Prägungsphasen der Kitten beschrieben.

Entwicklungsphasen:

Die ersten sechs Monate prägen das Leben einer Katze entscheidend. In der Natur lernt sie in dieser Zeit alles, was für ihr weiteres Überleben notwendig ist. Positive und negative Erfahrungen, die sie während dieser Phase macht, haben weitgehenden Einfluss auf Wesen und Charakter.

Besondere Katzen hatten also besondere Mütter, die sich ausgibig um ihren Nachwuchs kümmerten. Im Zusammenleben mit den Menschen übernimmt nach der Ablösung von Mutter und Geschwistern dieser die Rolle des Schmuse- und Spielpartners. Deswegen ist es wichtig, dass sich das Vertrauen der Katzenmutter zu "ihrem" Menschen auch auf ihre Kinder überträgt, denn das ist die Basis für die spätere Bindung des Kätzchens an Sie.

Prägungsphase:

Katzen können zwar ihr Leben lang lernen und trainiert werden, doch bestimmte Dinge eignet sich das Kätzchen nur in der Phase der Prägung an. Diese besteht aus drei Teilen: die pränatale Phase ( Zeit vor der Geburt), die neonatale Phase (Geburt bis 2 Wochen), und die Phase der Sozialisierung (2 bis 7 Wochen).

In der
pränatalen Phase spielt die Ernährung der Katzenmutter eine entscheidende Rolle. Wurde diese mit minderwertigem Futter gefüttert, das wenig für den Körper verwendbares Eiweiss enthält, zeigen die Kätzchen meist ein viel schlechteres Lernvermögen und reagieren ängstlicher, aggressiver und antisozialer anderen Katzen gegenüber als diejenigen, deren Mutter hochwertige Nahrung bekam.

In der neonatalen Phase, den ersten beiden Lebenswochen, ist die Katzenmutter die zentrale Figur. Katzenbabies kommen zwar blind und taub auf die Welt, verfügen jedoch über einen ausgezeichneten Geruchssinn, mit dem sie die Mutter und auch den Menschen erkennen. In dieser äusserst sensiblen Phase findet die eigentliche Prägung statt. Deswegen ist der Kontakt mit dem Menschen von Anfang an sehr wichtig.

In der Phase der
Sozialisierung (2 bis 7 Wochen) bringt die Mutter ihren Kätzchen alles bei, was sie als erwachsener brauchen. Kätzische Verhaltensformen, die sie bis zum Alter von etwa 10 Wochen nicht gelernt haben, lernen sie nie mehr. Deswegen dürfen sie nicht vorher von der Mutter getrennt werden, um sicher zu gehen dass diese wertvolle Entwicklungsphase abgeschlossen ist.

Auch sie sollte in dieser Zeit den Katzen viel Aufmerksamkeit widmen. Nach Untersuchungen lernen solche gut umsorgte Tiere schneller, sind weniger ängstlich und entwickeln ein gesundes starkes Selbstbewusstsein.

Flegelalter:

In dieser Phase (3. bis 6. Monat) werden die Spielregeln für ein harmonisches Zusammenleben zwischen Katze und Mensch festgelegt. Denn Teenager, seien sie nun Mensch oder Katze, probieren aus, wie weit sie gehen dürfen. Genauso wie eine freilaufende Katze hat auch eine Wohnungskatze ein Revier; die Grenzen sind hier die "verbotenen" Orte. Esstisch und Herd bieten sich als Tabuzonen gerade zu an. Es dürfen nur nicht zu viele sein; das würde den Lebensraum der Katze zu sehr einengen.

Hinweis: Zwischen dem 6. und 12. Lebensmonat tritt die Geschlechtsreife ein. Von da an steuert der Sexualtrieb das Leben der Katze, das heisst, natürliches Verhalten wie Urin markieren können sie nicht verbieten bzw. wegtrainieren. Unkastrierte Katzen essen schlecht, sind ruhelos, streunen und leiden sehr unter Liebeskummer. Deshalb sollte jede Katze, mit der nicht gezüchtet wird, kastriert werden.

Erwachsenenalter:

Die erwachsene Katze (ab 1 Jahr) kann man als gesellige Einzelgängerin charakterisieren. Gerne pflegt sie den Umgang mit Menschen und Artgenossen, doch sie geht allein auf die Jagd und braucht auf jeden Fall ihr privates Revier, wie klein es auch sein mag. Die Phase des Erwachsenseins umfasst etwa acht zehntel eines Katzenlebens, und meist können sie sich in dieser ganzen Zeit an einem kraftvollem, vitalen Tier erfreuen. Vorraussetzung ist, dass sie ihre Katze mit hochwertigem Futter ernähren, mit ihr spielen, schmusen und sie zur rechten Zeit ihrer Wege gehen lassen.

Die alte Katze:

Wann die Katze alt wird, ist sehr individuell. Wird sie gut gepflegt und ernährt, liegt ihre Lebenserwartung in der Regel bei 16 Jahren. Wenn Mieze mit dem Altwerden begonnen hat, mag sie nicht mehr so gern spielen, schläft noch mehr als früher, und ihr Bedürfnis nach Wärme ist sehr gross. Wurde sie ihr Leben lang beschäftigt, bleibt sie auch im Alter lange geistig fit.

Alte Katzen leiden oft unter Gelenkbeschwerden und können nicht mehr so gut laufen oder klettern. Stellen sie deshalb mehrere gut zugängliche Toiletten auf, mit niedrigen Seitenwänden und ohne Haube. Befindet sich ihr Lieblingsplatz oben auf einem Schrank sorgen sie für "Stufen" damit sie ihn weiterhin gut erreichen kann. Auch das Hörvermögen lässt oft nach.

Viele alte Katzen fangen nachts an zu miauen, weil sie aufwachen und desorientiert sind oder glauben, sie seien alleine gelassen. Dann sollten sie beruhigend mit dem Tier sprechen. Jede Veränderung im Charakter oder Verhalten ist ein Anlass, zum Tierarzt zu gehen. Denn oft steckt ein gesundheitliches Problem dahinter. Wenn eine alte Katze gereizt und aggressiv ist, weisst das eventuell auf Schmerzen hin.

Diese Infos habe ich mit freundlicher Unterstützung von Melanie veröffentlichen dürfen, sie ist bei:

http://groups.msn.com/MelanieSundMichaelGsHompage

vertreten.

Danke Melanie!

 

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