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schon wichtige Bedingungen nicht erfüllen können oder noch Zweifel haben, sie erfüllen zu können, macht es im Moment wenig Sinn, das Sie sich einen Welpen anschaffen.
Als nächstes sollte man sicher stellen, das der Welpe aus einer seriösen Zucht stammt.
Woran erkennt man einen guten Züchter?
Als erstes sollten Sie darauf achten, wie viele Rassen der Züchter hält, es sollten nicht mehr als 2 sein. Seine Hündinen belegt er nur einmal im Jahr.
Seien Sie bei sogenannten Modehunden besonders kritisch. Momentan sind es immer noch die Golden Retriever, West Highland White Terrier und erschreckender Weise auch langsam zunehmend der Jack-Russel Terrier.
Für einen seriösen und verantwortungsvollen Züchter steht das Tier im Mittelpunkt, gesunde und wesensfeste Nachkommen sind ihm sehr von Bedeutung, der finanzielle Aspekt ist für ihn belanglos.
Die Hunde sollten im Hause gehalten werden, es sollte sauber und trocken sein, wo die Hunde und die Welpen sich aufhalten, auf keine Fall wird man die Hunde im Zwinger, Schuppen oder Gerätehaus vorfinden.
Sie werden vom Züchter schon vom ersten Tag an als Familienmitglied integriert, Elterntiere und dessen Welpen müssen sehr viel Kontakt zum Menschen haben, einen seriösen Züchter ist das wichtig, denn die Prägung der Welpen, auch in Bezug auf den Menschen, beginnt schon in der ersten Lebenswoche. Die Mutter lebt natürlich ständig bei den Welpen.
Sie werden dort im Haushalt auch ältere Tiere (die zu alt für die Zucht sind) vorfinden und sie werden nicht etwa abgeschoben, weil sie kein Geld mehr bringen.
Sie müssen von Anfang an alltägliche Einflüsse und Reize kennen lernen, damit sie sicher werden. Je mehr, desto sicherer wird ein Welpe, auch darauf achtet ein guter Züchter.
Nur freundliche und auf einen zukommende Welpen zeigen einen Welpenkäufer, das die Welpen positiv sozialisiert wurden.
Beim persönlichen Gespräch, wird ein guter Züchter die Interessenten über die typischen Eigenschaften seiner Rasse aufklären. Sollte der Züchter kritische Fragen stellen, wie z.B. wie Sie leben, wie viel Erfahrung Sie mit Tieren haben, wie viel Zeit und Platz sie haben, zeugt das vom Interesse des Züchters, die Welpen gut vermitteln zu wollen.
Er wird sich auch die Zeit nehmen, geduldig alle Ihre Fragen zu beantworten.
Man darf ja auch nicht vergessen, das so ein Welpe für die nächsten 8 bis 15 Jahre ein Familienmitglied wird, ein guter Züchter ist eben besorgt und wünscht sich, das sein Welpe sein Zuhause später nicht wechseln muss.
Ein richtig guter Züchter wird Ihnen vom Kauf abraten, wenn er Zweifel hat, dass Sie mit dem Tier – und umgekehrt – glücklich werden.
Er wird Ihnen sagen, das Sie auch gerne mehrfach wiederkommen dürfen, um sich umzusehen und die Tiere kennen zu lernen.
Sie werden bei einem guten Züchter nicht nur die Welpen, sondern auch die Mutter kennen lernen, er wird sie ganz von sich aus zeigen.
Fragen Sie ihn nach Unterlagen wie Impfbuch, Stammurkunde der Eltern und weitere tierärztliche Unterlagen, ein guter Züchter wird sie Ihnen selbstverständlich gerne zeigen.
Die Welpen werden bei der Abgabe in der Regel 10 Wochen alt sein, auf keinen Fall wesentlich früher.
Manche sagen auch, es wäre besser, den Welpen erst mit 12 Wochen abzugeben, wenn es Ihr Wunsch ist, das der Welpe bis zur 12. Woche bei der Mutter bleibt, wird ein Züchter, für den der Welpe wichtiger ist, als die Futterkosten, dem zustimmen.
Gesunde Welpen eines verantwortungsvollen Züchters haben ihren Preis.
Schnäppchen sind erstens arme Tiere und werden zweitens für Sie teuer. Denn die liebevolle, individuelle Aufzucht und die medizinische Versorgung der Welpen kostet den Züchter einiges – und wenn er die Tiere zu Dumpingpreisen anbietet, kann er das nur, weil er selbst schon am falschen Ende gespart hat. Hinterher ist man schlauer, denn viele dieser Tiere, so niedlich sie anfangs wirken, entwickeln nach und nach schwere Verhaltensstörungen und körperliche Probleme.
Er wird Ihnen anbieten, wenn Sie Fragen oder Probleme haben, das Sie sich selbstverständlich auch weiterhin an ihn wenden können.
Ein guter Züchter setzt eher auf eine Mund-zu-Mund-Propaganda und nicht auf marktschreierische Inserate mit Fettdruck.
Wenn Sie einem armen Hund eine Chance geben wollen, dann wenden Sie sich lieber an den Tierschutz.
Andererseits zeigt sich aber auch, das sogar verhaltensgestörte erwachsene Hunde, bei geduldiger und liebevoller Pflege eines Menschen, der einen Draht zu solchen Tieren hat, das Vertrauen eines solchen Hundes wieder gewinnen kann.
Gerade diese Hunde können dann die treuesten, dankbarsten und liebsten Familienhunde werden, wenn sie dann endlich ein liebevolles Zuhause gefunden haben.
Die Hunde haben keine Schuld daran. Es sind wir Menschen, die die Fäden in der Hand halten. Bitte unterstützen Sie nicht die Geldgier der Massenzüchter. Auch wenn Ihnen die Hunde leid tun.
Informieren Sie lieber das zuständige Veterinär-Amt, wenn Sie auf einen Züchter stossen, die ihre Hunde nicht Artgerecht halten. Wenn Sie einem armen Hund eine Chance geben wollen, dann wenden Sie sich lieber an den Tierschutz.
Sollte trotz aller Vorsichtsmassnahmen und Überlegungen ein Problem oder ein Notfall auftreten
Melden Sie sich umgehend beim Züchter, ein seriöser Züchter wird Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen, kann oder will dieser Ihnen und Ihrem Welpen nicht helfen, dann suchen Sie Rat beim entsprechenden Hundeverein oder bitten sie einen anderen Züchter um Hilfe.
Sollten Sie in erster Instanz keine Hilfe erhalten, geben Sie nicht auf. Es gibt viele Züchter, versuchen Sie es weiter! Es gibt für jedes Problem eine Lösung und es gibt immer Menschen, die bereit sind, Ihnen und Ihrem Welpen zu helfen.
Sollten Sie sich von Ihrem Welpen aus was für einem Grunde auch immer trennen müssen, informieren Sie unverzüglich den Züchter, egal wie alt der Hund ist. Ein seriöser Züchter wird den Welpen zurücknehmen oder Ihnen bei der Vermittlung an einen neuen Lebensplatz behilflich sein.
Sollte das nicht klappen, melden Sie sich bei anderen Züchtern, bei Hundevereinen oder auch beim eigenen Tierarzt, es wird sich jemand finden, der Ihnen hilft.
Geben Sie Ihren Hund nie einfach in einem Tierheim ab!
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"Es gibt Händler, die handeln mit Hunden. Das ist dann aber kein Gewerbe, sondern eine kriminelle Tätigkeit, die aus nicht zu verstehenden Gründen gesetzlich nicht erfasst wird."
Zitat Gert Haucke, Schauspieler und Hundebuchautor